Schulgeldprojekt

Togo


Das kleine afrikanische Land (56.000 km² etwa von der Größe Bayerns) hat eine lange gemeinsame Geschichte mit Deutschland (von 1884–1919 war Togo deutsches »Schutzgebiet«, sprich: eine deutsche Kolonie). Danach, bis 1960 nahmen die Franzosen die Stelle der deutschen »Herren« ein. Seit 1960 hat Togo seine ›Unabhängigkeit‹, seit 1967 ist es eine Militärdiktatur.
Doch wirtschaftlich und politisch unabhängig ist es – wie die meisten anderen afrikanischen Staaten – nicht geworden, und in diesem Punkt kann es als exemplarisch für die meisten anderen afrikanischen Länder angesehen werden.
Im Ausland hoch verschuldet, muss es weiterhin seine Politik nach den Wünschen Frankreichs und der EU ausrichten. Nur ca. 7% der TogoerInnen im erwerbsfähigen Alter haben einen regelmäßig entlohnten Arbeitsplatz . Die anderen müssen sich im sogenannten informellen Sektor ein unsicheres Auskommen suchen, das meistens gerade zum Überleben reicht – und oft noch nicht einmal das. Angenommen, ein Familienmitglied erkrankt, reicht dies schon aus, um eine Katastrophe auszulösen. Für die meisten Menschen dort gibt es keine Krankenversicherung.
 

Bildung


Auch das Bildungssystem ist marode. Eine Schulpflicht besteht zwar für alle Kinder – doch der Schulbesuch ist kaum zu bezahlen.
In einem Land, in dem das Pro-Kopf-Einkommen unter 300 US-Dollar pro Jahr liegt, können viele Familien es sich nicht leisten, alle Kinder in die Schule zu schicken. Die Hauptleidtragenden sind oft die Mädchen. Aber auch sie möchten gern zu Schule gehen.
Mit 10€ im Monat können wir dieses Schulgeld bereits finanzieren.

Mit unserem Projekt ermöglichen wir Kindern in Togo zur Schule gehen zu können. Die Mehrzahl der Familien können sich das Schulgeld nicht leisten. Viele Kinder bleiben so ohne jegliche Schulbildung.

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